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| Geographische Lage: |
Gurktal, Bundesland
Kärnten,
Republik Österreich;
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| Abgrenzung: |
Ebene Reichenau (Stangenbachmündung)
bis Völkermarkt (Mündung in den
Völkermarkter Stausee); |
| Gesamtlänge: |
157 Fluss-Kilometer |
| Projektabschnitt: |
140 Fluss-Kilometer |
| Einzugsgebiet: |
2.581,63 km² |
| Höhenlage: |
386 m (Mündung) – 1.050
m (Stangenbachmündung) – 2.040
m ü.A. (Ursprung) |
| Durchschnittliches
Gefälle: |
gesamte Gurk: ca. 10
‰
Projektsabschnitt: ca. 5 ‰ |
| Flussordnungszahl: |
6 |
| Regimetyp: |
gemäßigt
nival (Pegel Weitensfeld)
nivo-pluvial (ab Pegel Weitensfeld)
Abflussmaxima zwischen April - Mai
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| Linienführung: |
Das gesamte Flusssystem
der Gurk wurde durch das Zusammentreffen
bzw. Übergreifen zwischen Mur- und
Draugletscher geprägt. Aufgrund der
zahlreichen Richtungsänderungen des
Flusses und der unterschiedlichen geomorphologischen
Voraussetzungen sind Talformen und Flusstypen
der Gurk sehr unterschiedlich: Schlucht-
und Kerbtäler mit gestrecktem Flussverlauf
wechseln mit breiten Sohlentälern
mit mäandrierenden, pendelnden oder
furkierenden Gewässerabschnitten. |
| MQ: |
Weitensfeld: 6,48 m³/s
Mölbling: 11,70 m³/s
Launsdorf: 14,00 m³/s |
| HQ30: |
Weitensfeld: 110 m³/s
Mölbling: 140 m³/s
Launsdorf: 157 m³/s |
| HQ100: |
Weitensfeld: 115 m³/s
Mölbling: 185 m³/s
Launsdorf: 200 m³/s
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| Fischregion: |
Forellenregion (Oberlauf
bis ca. Weitensfeld), Äschenregion
(ca. Weitensfeld - Glanmündung), Barbenregion
(ab Glanmündung) |
| Biologische Gewässergüte: |
überwiegend I – II;
Oberlauf: I; kurzer Abschnitt flussabwärts
Brückl: II |
| Vegetationskundliche
Höhenstufe: |
Alpin (Ursprung), Subalpin,
Montan, Submontan (Mündung) |
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Problemstellung
am Modellfluss |
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Im Rahmen der Vorstudie für ein Gewässerbetreuungskonzept
Gurk (1998) ergaben sich folgende wesentlichen
Problemstellungen für wasserwirtschaftliches
Handeln:
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Für große Bereiche
der Gurk waren keine bzw. ungenaue
hydraulische Daten vorhanden. |
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Aktuelle Vermessungsdaten zur
Gewässermorphometrie als Voraussetzung
für weitere hydraulische Festlegungen
fehlten; die Abstände der
vorhandenen Profilquerschnitte
betrugen oft mehr als 1 km (Stand:
1979); daher war die Festlegung
der Hochwasser-Anschlagslinien
von 1979 zwischen den Profilen
ungenau. |
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Ein fundierter hydrologischer
Längenschnitt, welcher Talretentionen
berücksichtigt, fehlte. |
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Die dem Grundsatzkonzept von
1979 zugrundeliegenden hydrologischen
Daten wiesen große Unterschiede
zu den aktuellen Daten des hydrologischen
Dienstes auf. |
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Die 1979 berechneten Hochwasseranschlagslinien
entsprechen nicht mehr den heutigen
Anforderungen; Probleme ergeben
sich dadurch aus schutzwasserwirtschaftlicher
Sicht und im Zusammenhang mit der örtlichen
Raumordnung (fehlender aktueller
Gefahrenzonenplan; Überschneidungen
zwischen Intensivnutzungen (Flächenwidmungen)
und dem Abflussraum; Unklarheit
herrscht weiters über den
tatsächlichen Verlauf der
Hochwasseranschlagslinien. |
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Neben abschnittsweisen strukturökologischen
Defiziten bestehen Bedrohungen
von gewässerökologisch
wertvollen Strecken durch Kraftwerksprojekte
(Mündung des Falkert-Seebaches,
Bereich Spitzwiesen) sowie Belastungen
der Fischfauna durch flüchtige
Kohlenwasserstoffe (Betriebsdeponie
Brückl) |
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Maßnahmen
im Rahmen der Flussraumagenda |
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| 1. |
Hydrologische und hydraulische
Untersuchung
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Ermittlung der notwendigen
Geländedaten (Höhenmodell)
als Vorbereitung für
die Abschätzung
des schutzwasserwirtschaftlichen
Handlungsbedarfes aus
Laserscanning oder hinsichtlich
der Genauigkeit vergleichbarer
Methoden. |
| - |
Erstellung von Grundlagen über
den schutzwasserwirtschaftlichen
Handlungsbedarf für
die Gemeinden Weitensfeld,
Gurk und Straßburg
mittels 2D-Modellierung
bzw. gekoppelter 1D-2D-Modellierung. |
| - |
Untersuchung des
Retentionsverhaltens
und der möglichen
(Re)aktivierung von Retentionsräumen
an der Gurk bzw. an maßgeblichen
Seitenzubringern |
| - |
Vorschläge zu
Lösungsvarianten
und Analyse der Auswirkungen
der Varianten auf die
Hochwassersituation in
den Gemeinden. |
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| 2. |
Schutzwasserwirtschaftlicher
Raumentwicklungsplan - Hochwasser
Partnerschaft (Modell Flussregion – 3
Gemeinden)
| - |
Inhaltliche Konzeption
des Schutzwasserwirtschaftlichen
Raumentwicklungsplan (bottom
up Ansatz, eigenes Arbeitspaket
im Rahmen des Gewässerbetreuungskonzeptes) |
| - |
Strategische Überlegungen
zum möglichen Prozedere
zur Festlegung von Abflussgebieten |
| - |
Erarbeitung von Lösungsvorschlägen
zur Ausweisung von „verordneten“ Hochwasserabflussräumen
auf Basis der hydraulischen
Analyse |
| - |
Einarbeitung der örtlichen
Entwicklungskonzepte |
| - |
Einarbeitung der überörtlichen
Entwicklungskonzepte |
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Einarbeitung der Ergebnisse
der „Flussplattform“ |
| - |
Ausarbeitung eines „Schutzwasserwirtschaftlichen
Raumentwicklungsplans“ |
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| 3. |
Flussplattform
| - |
Einrichtung der Plattform |
| - |
Vorgespräche mit
Akteuren am Gewässer |
| - |
Durchführung regelmäßiger
Workshops |
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Darstellung der Ergebnisse |
| - |
Rückkopplung mit
den Arbeiten zum „Schutzwasserwirtschaftlichen
Raumentwicklungsplan“ |
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| 4. |
Wasserinformationssystem
| - |
Entwurf eines Konzeptes
zur Visualisierung von Daten
aus Grundsatzkonzepten |
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Entwurf eines Konzeptes
zur Visualisierung des SREP |
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Erstellung einer Web
Applikation zur Datenvisualisierung
und Datenabfrage |
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Abstimmung mit den Entwicklungen
des Wasserinformationssystems |
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| 5. |
Öffentlichkeitsarbeit |
| 6. |
Investive Maßnahme
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Planung und Umsetzung einer
investiven Maßnahme |
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Kooperation mit dem Projekt „Lebensraum
Wasser“ |
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Ansprechpartner
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DI Erich Zdovc,
Abteilung 18 - Wasserwirtschaft, U.Abt.
Klagenfurt
Villacher Ring 57,
A 9020 Klagenfurt
E-Mail: post.abt18sp@ktn.gv.at |
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