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| Geographische Lage: |
Mölltal, Bundesland
Kärnten, Republik Österreich;
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| Abgrenzung: |
Talbodenbereich des
Mölltales von der Mündung in
die Drau bei Möllbrücke bis zum
Pegel Ranigossbrücke oberhalb von
Heiligenblut; |
| Gesamtlänge: |
ca. 80 Fluss-Kilometer |
| Projektabschnitt: |
76,1 Fluss-Kilometer |
| Einzugsgebiet: |
1.105 km² |
| Höhenlage: |
550 m (Mündung
in die Drau) – 1.300 m (Pegel Ranigossbrücke) – 2.019
m ü.A. (Ursprung) |
| Durchschnittliches
Gefälle: |
5 – 15 ‰,
stellenweise auch höher |
| Flussordnungszahl: |
6 |
| Regimetyp: |
gemäßigt
nival (Pegel Ranigossbrücke)
nival (ab Pegel Winklern)
Abflussmaxima im Juni
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| Linienführung: |
Heute: gestreckter
/ gerader Lauf (in regulierten Strecken,
Schluchtstrecken) mit eingeschränkter
Möglichkeit zur Lauf- bzw. Gefälleveränderung
durch Geschiebeeintrag der Zubringer
Früher: geschiebereicher Fluss; morphologiebedingt entweder gestreckt, pendelnd
(mit lokalen Furkationen) oder verzweigt (großräumige Furkation, den
gesamten Talbodenbereich beanspruchend) |
| MQ: |
mit Kraftwerken: maximal
21,3 m³/s
ohne Kraftwerke: maximal 36,6 m³/s
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| HQ30: |
400 m³/s (Mündung,
Pegel Möllbrücke) |
| HQ100: |
530 m³/s (Mündung,
Pegel Möllbrücke) |
| Fischregion: |
Historisch: Forellenregion
(Oberlauf bis Putschall), Äschenregion
(Mittel- und Unterlauf)
Aktuell: Forellenregion (Oberlauf bis Putschall); Übergangsregion Untere
Forellenregion – Äschenregion (Mittel- und Unterlauf); |
| Biologische Gewässergüte: |
I – II |
| Vegetationskundliche
Höhenstufe: |
Kollin bis Subalpin |
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Problemstellung
am Modellfluss |
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Untersuchungen über das
Geschiebe- und Gefahrenpotenzial
der Zubringer liegen bislang nur
nach Kompetenzbereichen getrennt
vor (einerseits Forsttechnischer
Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung
(WLV), andererseits Abt. 18 – Wasserwirtschaft).
Von einer Verknüpfung, Zusammenschau
und Ergänzung der vorhandenen
Daten sowie einer künftigen
stärkeren Zusammenarbeit von
WLV und Flussbau sind wichtige
Synergien für die Analyse
und Lösung der Geschiebeproblematik
zu erwarten. |
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Zwar existieren für die
einzelnen Gemeinden aktuelle Gefahrenzonenpläne,
die die Hochwassersituation an
der Möll beschreiben, eine
gesamtheitliche Betrachtung der
regionalen schutzwasserwirtschaftlichen
Situation als Grundlage für
eine künftige gesamtheitliche
Maßnahmenplanung und Prioritätensetzung
fehlt jedoch. |
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Ein Gesamtkonzept für
Instandhaltungsmaßnahmen
soll unter Berücksichtigung
gewässerökologischer
Aspekte zur laufenden Verbesserung
der schutzwasserwirtschaftlichen
und ökologischen Situation
an der Möll beitragen. |
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Aus naturschutzfachlicher Sicht
fällt die zunehmende Gefährdung
naturnaher Lebensräume (insbesondere
Auwälder) durch Isolierung
und verstärkte touristische
Nutzung ins Auge. |
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Die Lage des Projektgebietes
in einem landschaftlich sehr sensiblen
Raum (Nationalpark Hohe Tauern,
landschaftsbezogener Tourismus)
verlangt einen besonders schonenden
Umgang mit dem Hauptgewässer
des Tales. |
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Maßnahmen
im Rahmen der Flussraumagenda |
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| 1. |
Maßnahmenprogramm
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Erstellung eines schutzwasserwirtschaftlichen
Maßnahmenprogramms
für die gesamte
Möll. Das Gewässerbetreuungskonzept
hat gezeigt, dass vor
allem das komplexe Risikoszenarium „Geschiebeeinstoß eines
Zubringers und Hochwassersituation
in der Möll“ den
höchsten schutzwasserwirtschaftlichen
Handlungsbedarf auslöst.
Im Zuge der Erstellung
des Leitbildes wurde
die Errichtung von mehreren
Geschiebeumlagerungsstrecken
= Aufweitungen unterhalb
von Zubringern (Modell
Isel) diskutiert. |
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| 2. |
Schutzwasserwirtschaftlicher
Raumentwicklungsplan
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Inhaltliche Konzeption
des SREP für das Gesamtsystem
(= eigenes Arbeitspaket im
Rahmen des Gewässerbetreuungskonzeptes) |
| - |
Ausarbeitung eines SREP
für das gesamte Mölltal
(Top down) |
| - |
Strategische Überlegungen
zum möglichen Prozedere
zur Festlegung von Abflussgebieten |
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Erarbeitung von Lösungsvorschlägen
zur Ausweisung von „verordneten“ Hochwasserabflussräumen
auf Basis der hydraulischen
Analyse |
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Einarbeitung der überörtlichen
Entwicklungskonzepte |
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| 3. |
Öffentlichkeitsarbeit
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Erstellung einer Broschüre |
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| 4. |
Investive Maßnahme
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Planung und Umsetzung
einer investiven Maßnahme |
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Kooperation mit dem Projekt „Lebensraum
Wasser“ |
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Ansprechpartner
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Ing. Herbert Mandler
Amt der Kärntner Landesregierung,
Abteilung 18 - Wasserwirtschaft, U.Abt.
Spittal/Drau
Lutherstraße 6-8,
A-9800 Spittal
a.d. Drau
E-Mail: post.abt18sp@ktn.gv.at |
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