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Saalach -Projektpartner Bayern, Salzburg Saalach

Geographische Lage: Bundesland Salzburg / Österreich und
Freistaat Bayern / Deutschland
Abgrenzung: Ursprung in den Kitzbühler Alpen bis
Mündung in die Salzach
Gesamtlänge: Gesamt ca. 95 Fluss-Kilometer
(Salzburg rd. 62 km, Bayern rd. 33 km)
Projektabschnitt: Gesamt ca. 95 Fluss-Kilometer
(Salzburg rd. 62 km, Bayern rd. 33 km)
Einzugsgebiet: Gesamt 1.150 km²
Höhenlage: 401 m – 2.095 m ü. NN
Durchschnittliches Gefälle: 1,8 ‰
Flussordnungszahl: 3 - 6
Regimetyp: gemäßigt nival
Linienführung: Natürlich: Alpiner Wildfluss mit hohen Geschiebefrachten und Laufverlagerungen
Heute: Gestreckt – pendelnd (festgelegt)
MQ: 5 m³/s (Oberlauf) bis 44 m³/s
HQ30: 90 m³/s (Oberlauf) bis 700 m³/s
HQ100: 130 m³/s (Oberlauf) bis 940 m³/s
Fischregion: -
Biologische Gewässergüte: I-II
Vegetationskundliche Höhenstufe: Alpin bis Flachland


Problemstellung im Modellflussraum im Bundesland Salzburg

Zweckmäßige und sparsame Instandhaltung des Gewässers
Erfassung und Freihaltung der Hochwasserabflussgebiete: diese sind derzeit im Oberlauf (Pinzgau) noch nicht ausgewiesen
Optimierung des Hochwasserschutzes (einzelne Siedlungen sind gefährdet)
Erhaltung und Verbesserung der Flussmorphologie und des Geschiebehaushaltes: Derzeit vor allem Geschiebeüberschuss im Oberlauf (Pinzgau), Geschiebedefizit besteht im Unterlauf durch den Saalachstausee
Konsensgemäße Erhaltung der Regulierungsstrecke Maishofen – Saalfelden (Oberlauf)
Erhalt und Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit
Abstimmung der Nutzungsinteressen im Flussraum (Raumplanung, Verkehr, Tourismus, Fischerei etc.)


Maßnahmen im Rahmen der Flussraumagenda im Bundesland Salzburg

1. Geschiebehaushalt: Analyse des Ist-Zustandes
2. Risikoanalyse
3. Leitbilderstellung
-Variantenuntersuchung im Bezug auf die Geschiebesituation und damit verbunden die Hochwassergefährdung (Anlandungen)
4. Integrative Maßnahmenplanung
- Maßnahmenkonzept
- Geschieberückhaltebecken
- Reduktion des Ausbaugrades
5. Öffentlichkeitsarbeit
- Information – Diskussion


Problemstellung im Modellflussraum im Freistaat Bayern

Fehlende Geschiebedurchgängigkeit bzw. daraus resultierende Eintiefung des Gewässers
Gestrecktes strukturarmes Gewässer
Deiche am Gewässer
Abkopplung der Auen
Verlust an Retentionsraum
Intensive Nutzung


Maßnahmen im Rahmen der Flussraumagenda im Freistaat Bayern

1. Ist–Zustandserfassung und Analyse
- Geschiebeuntersuchung der TU München zu den Fragestellungen:
Wie wird das Geschiebe in den freien Fließstrecken, im Staubereich der Querbauwerke bzw. über die Querbauwerke transportiert ?
Geschiebeübertrag Kibling – Auswirkungen im weiteren Verlauf ?
Welche Maßnahmen sind erforderlich (z.B. Umbau der Wehranlagen) ?
- Rampenmodell der TU Wien
Betrachtung zweier Rampen zur Sohlstabilisierung bei Bruch und im Mündungsbereich der Saalach (veränderbare, ökologische Rampe, Einzelriegel) im Bezug auf die Standsicherheit der Riegel, die Standsicherheit im Allgemeinen bzw. die Anpassung der Rampe bei geänderten Rahmenbedingungen
- Grundlagen zur Analyse: Vermessungsleistungen
2. Konzepte und Strategien in den Modellflussräumen
- Machbarkeitsstudie
Erarbeitung von Lösungsvarianten unter Berücksichtigung der Geschiebeuntersuchung, des Gewässerentwicklungsplanes, der Saalachstudie bzw. von weiteren Rahmenbedingungen
3. Aufbau von Netzwerken in den Modellflussräumen
- Öffentlichkeitsarbeit - Informationsmaterial
 


Ansprechpartner Bayern

DI Andreas Baumer
Wasserwirtschaftsamt Traunstein
Rosenheimer Straße 7,
D – 83278 Traunstein
E-Mail: poststelle@wwa-ts.bayern.de


Ansprechpartner Salzburg

DI Martin Zopp
Amt der Salzburger Landesregierung
Abteilung Schutzwasserwirtschaft- und –bau
Michael-Pacher-Straße 36,
A - 5020 Salzburg
E-Mail: martin.zopp@salzburg.gv.at


Download

>> Flyer (pdf)


 








 
   flussraumagenda@alpenforschung.de