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Gremien

Die Projektorganisation setzt sich aus folgenden Gremien zusammen:
Lenkungsgruppe / Steuerungsgruppe
AG „Strategische Planung und Kommunikation“
AG „Modellflussräume“
AG „Technisches und finanzielles Projektmanagement“

 

 

Strategische Ebene:

Die transnationale Steuerungsgruppe ist das wichtigste Entscheidungsgremium, dem Herr Grambow vom Lead-Partner, dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, vorsteht. Mitglieder sind die Vertreter der 10 Projektpartner.
Weiterhin gibt es drei Arbeitsgruppen, die von externen Experten beraten werden:
1. AG „Strategische Planung und Kommunikation“
- Gesamte Projektkoordination: Überwachung des Projektfortschritts im Hinblick auf die Projektziele
- Sicherstellung der ständigen Kommunikation mit dem Programmmanagement
- Koordination des Finanz- und Berichtswesens
- Aufrechterhaltung aktiver transnationaler Beziehungen
- Koordination des Vorgehens für verschiedene Kooperationsbereiche

Diese Abteilung ist verantwortlich für die Einbeziehung von Interessensvertretern in die Flussraumagenda sowie einer Erhöhung der Akzeptanz für notwendige Maßnahmen. Die Vertreter der Wasserwirtschaftsbehörden sind für diesen Arbeitsbereich verantwortlich.
2. AG „Modellflussräume”
In dieser Arbeitsgruppe werden Problemstellungen koordiniert, welche die Risikovorsorge, Umwelteinflüsse und Ressourcenmanagement betreffen. Verantwortlich hierfür sind die Vertreter der Wasserwirtschaftsbehörden.
Die beiden Arbeitsgruppen koordinieren zusammen den Entwicklungsprozess auf transnationaler Ebene und organisieren 3 Konferenzen. Alle nachgeordneten Projekte der 10 Modellflussräume werden in diesen Konferenzen koordiniert.
Nationale Koordinatoren stellen den ständigen Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen der Strategischen und der Operationalen Ebene sicher.
3. AG „Technisches und finanzielles Projektmanagement“
Verträge, Finanzmanagement und Berichte
Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ist für diese Aufgaben verantwortlich.
 
Operationale Ebene:

Die jeweiligen Wasserwirtschaftsbehörden sind für die Umsetzung in den Modellflussräumen verantwortlich. Sie formulieren schutzwasserwirtschaftliche Ziele, vergeben Verträge, beobachten den Fortschritt von nachgeordneten Projekten und beziehen die Bevölkerung in den Prozess mit ein.
 
AG Modellflussräume

In der Arbeitsgruppe Modellflussräume findet die fachliche Abstimmung der Projekte der einzelnen Modellflussräume statt. Die Frage, mit welchen Strategien und mit welchen Planungsinstrumenten auf die künftigen Anforderungen an die Schutzwasserwirtschaft reagiert werden sollen, soll hier flussraumübergreifend erarbeitet werden.
Im Projektantrag wurden ausgewählte Schwerpunktthemen (Hochwasservorhersagemodelle, Entschädigungsmodelle, wasserwirtschaftliche Raumplanung etc.) festgelegt. Ziel dieser Bearbeitung ist die Erstellung des „Best Practice Guide“. Dieser soll Stand und Perspektiven der alpenweiten flussraumbezogenen Planungen darstellen. Neben allgemeinen Themen wie Kartendarstellung, Geländeerhebungsmethoden etc. werden die o. a. Schwerpunktthemen theoretisch und mit praktischen Beispielen vertieft bearbeitet. Die Vernetzung zu den Aufgabenfeldern der Raumplanung stellt dabei ebenso wie der Erfahrungsaustausch zwischen den Partnern einen wesentlichen Aspekt dar.
Weiters werden in der Arbeitsgruppe Modellflussräume Module eines Flussraummanagementplanes definiert, diskutiert und bearbeitet.

 
 
   flussraumagenda@alpenforschung.de